Operieren ohne Krankenhaus?!

Häufig gestellte Fragen zum ambulanten Operieren:

Ambulantes Operieren: Wie geht das?
Welche Betäubungsverfahren werden angewandt?
Ist eine Narkose außerhalb des Krankenhauses nicht zu gefährlich?
Gibt es Altersgrenzen für das ambulante Operieren?
Wie komme ich nach der OP nach Hause?
Welche häuslichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein nach einer ambulanten OP?
Wer kümmert sich nach Verlassen der Praxis weiter um mich?
Muss man bei ambulanten Operationen etwas bezahlen?
Was ist, wenn ich nach der OP zu Hause Schmerzen oder Komplikationen bekomme?
Welche Vorteile bietet die Operation in der ambulanten Praxis?
Kann ich auch ambulant operiert werden, wenn ich nicht in Sangerhausen wohne?
Was muss ich am OP-Tag beachten?









  • Ambulantes Operieren: Wie geht das?

    Sie werden in einem unserer OP-Räume von uns versorgt, bei Bedarf einige Zeit im Aufwachraum nachbetreut und kehren dann unmittelbar in Ihr Zuhause zurück. Vorbereitung und Nachsorge erfolgen nach Absprache hier oder beim Hausarzt.

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  • Welche Betäubungsverfahren werden angewandt?

    Entweder örtliche Betäubungsverfahren (Injektionen) oder Vollnarkose, letztere immer von einem spezialisierten Facharzt für Anästhesie ausgeführt. Das jeweils günstigste Verfahren wird Ihnen bei der Vorbesprechung individuell erklärt.

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  • Ist eine Narkose außerhalb des Krankenhauses nicht zu gefährlich?

    Nein - Wir prüfen sorgfältig die Eignung jedes Patienten hierfür und raten bei gefährlichen Risikofaktoren natürlich zur Behandlung im Krankenhaus. Die Narkose wird selbstverständlich unter den gleichen hohen Sicherheitsstandards wie im Krankenhaus durchgeführt: Facharzt mit speziellen, langjährigen Erfahrungen, qualifizierte Schwestern, moderne Überwachung, Sauerstoff- und Narkosegasmessung etc.). Durch Anwendung hochwertiger, schnell abbaubarer Narkosemedikamente sind Spätkomplikationen nach Verlassen der Praxis auszuschließen.

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  • Gibt es Altersgrenzen für das ambulante Operieren?

    Prinzipiell nicht, weder nach oben noch nach unten! Entscheidend sind der allgemeine Gesundheits- und Kräftezustand. Die Eignung des Patienten wird sehr sorgfältig geprüft, im Zweifelsfalle geben wir die OP lieber ans Krankenhaus ab. Also: Niemals ambulante OP um jeden Preis!

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  • Wie komme ich nach der OP nach Hause?

    Fast alle unsere Patienten lassen sich im PKW von Angehörigen oder Freunden abholen. Bei Bedarf organisieren wir auch die Heimfahrt, welche immer im PKW möglich ist, der Weg zum Fahrzeug und in die Wohnung ist immer auf eigenen Füßen möglich.

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  • Welche häuslichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein nach einer ambulanten OP?

    Am OP-Tag sollte eine Person Ihres Vertrauens in Ihrer Wohnung sein. Sie sollten über ein Telefon verfügen.

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  • Wer kümmert sich nach Verlassen der Praxis weiter um mich?

    Wer bei uns ambulant operiert wird, wird selbstverständlich auch hier weiter medizinisch betreut, wenn er das möchte. Auf Wunsch und nach Absprache übernimmt sicher auch Ihr Hausarzt die Nachsorge in Abstimmung mit uns.

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  • Muss man bei ambulanten Operationen etwas bezahlen?

    Zuzahlungen für ambulante Operationen fallen nicht an, wir benötigen aber einmal pro Quartal bei "Kassenpatienten" eine Überweisung vom Hausarzt oder müssen lt. gesetzlicher Vorgabe 10€ Praxisgebühr für Ihre Krankenkasse einziehen.
    Lediglich medizinisch nicht notwendige, sog. Wunschleistungen wie z.B. Schönheitseingriffe müssen wir Ihnen in Rechnung stellen.

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  • Was ist, wenn ich nach der OP zu Hause Schmerzen oder Komplikationen bekomme?

    Sie werden natürlich ausreichend mit Schmerzmitteln versorgt. Im Notfall steht Ihnen natürlich eine "Hotline" (03464/ 5439233) zur Verfügung, über die Sie sofort Kontakt zu uns finden.

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  • Welche Vorteile bietet die Operation in der ambulanten Praxis?

    + Sie kehren nach der OP in IHRE gewohnte häusliche Umgebung zurück, schlafen in Ihrem Bett, essen und schlafen, wann SIE wollen.
    + Die persönliche Verbindung zwischen Ihnen und dem Praxisteam ist intensiver, da Sie vor, während und nach der OP immer von den selben (wenigen) Leuten betreut werden.
    + Die frühe Mobilisation vermindert deutlich die OP-Risiken wie Thrombose, Embolie, Lungenentzündung
    + Wundinfektionen treten viel seltener auf als bei Kontakt mit den gefährlichen Krankenhauskeimen.
    + Sie sparen die tägliche Zuzahlung für das Krankenhaus.
    + Ihren Angehörigen ersparen Sie zeitaufwendige Besuche im Krankenhaus.
    + Zu operierende Kinder werden nicht von ihren Eltern getrennt - eine wichtige Sache für die Psyche der Kinder!
    + Sie leisten einen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen.

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  • Kann ich auch ambulant operiert werden, wenn ich nicht in Sangerhausen wohne?

    Prinzipiell ja, doch safety first: Heimwege von mehr als einer Stunde sind nicht sinnvoll. Außerdem ist zu bedenken, dass die Nachsorge dann durch einen Arzt am Wohnort sichergestellt sein muss. Mancher Patient von außerhalb hat nach der OP bei Verwandten oder Freunden eine Nacht in Sangerhausen verbracht und nach Verbandswechsel und Kontrolle am nächsten Tag die Heimreise angetreten.
    Falls Sie von außerhalb kommen und die NAcht nach der OP lieber in Sangerhausen verbringen möchten, vermitteln wir Ihnen gern eine gute und preiswerte Übernachtungsmöglichkeit. Diese müssen Sie allerding dort bezahlen.

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  • Was muss ich am OP-Tag beachten?

    + Wenn OP in Narkose: Bitte mindestens 6 Stunden vor OP-Beginn nicht essen, trinken, rauchen!
    Ausnahme: Dauermedikamente mit einem winzigen Schluck Wasser zur gewohnten Zeit einnehmen.
    + Bequeme, saloppe Straßenkleidung ist praktisch und ausreichend
    + Bei geplanter Narkose oder Eingriffen im Gesicht bitte kein Make-up auftragen
    + Bitte etwas Zeit einplanen: Operieren ist keine Fließbandarbeit, Verzögerungen sind leider nicht immer zu verhindern
    + Bitte Aufklärungsbögen für OP und ggf. Narkose rechtzeitig (zu Hause) lesen, ausfüllen, unterschreiben und mitbringen
    + Bitte bei OP in Narkose den hausärztlichen Bericht zur OP-Voruntersuchung mitbringen
    + Sie haben im übrigen vor der OP ausreichend Zeit und Gelegenheit, spezielle Fragen individuell mit den Praxismitarbeiterinnen, immer auch mit dem Operateur und ggf. dem Narkosearzt zu besprechen

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